
Ichsinn – Beziehung & Begegnung
Während Sinne wie Tast- oder Geruchsinn mich mit meiner Innenwelt verbinden, ermöglicht der Ich-Sinn:
🌀 das innere Erleben eines anderen Menschen zu erahnen.
🌀Unterschiede und Grenzen klar wahrzunehmen.
🌀 Resonanz zu spüren im anderen.
🌀 Deinen eigenen inneren Schwerpunkt wiederzufinden.
Er ist also kein „Ego-Sinn“, sondern ein Grenz- und Orientierungssinn – ein körperliches Navigationssystem für Begegnung.
💫 Lege beide Hände an die hinteren unteren Rippen.
Spüre, wie der Atem Dir Weite schenkt.
💫 Streife die Hände von den Rippen langsam zum Becken, zu den Oberschenkeln, Knien, bis zu den Füßen, als würdest du deinen eigenen äußeren Rand „nachzeichnen“, töne dabei auf mmm oder wooo.
💫 Spüre: „Hier ist meine körperliche Grenze zwischen Außen- und Innenwelt.” Nicht trennend, sondern orientierend.
💫 Frage Dich: „Wie viel von mir ist gerade bei mir, was nehme ich außen wahr?“
Der Ich-Sinn zeigt uns an der Wahrnehmung eines Gegenübers das eigene Ich, unsere eigene Unverwechselbarkeit, unsere besondere Persönlichkeit, die uns eben von dem anderen unterscheidet. Der Ich-Sinn ist somit ein sehr feiner Sozialsinn.
👉 Wie wäre es, heute – inmitten aller Festvorbereitungen besonders darauf zu achten, wie die Menschen, die Dir begegnen durch ihren Händedruck, ihre Körperhaltung und ihre Stimme auf Dich und in Dir wirken.