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Hörsinn – Das innere Hören

Wie bewusst hören wir? Und wie „kontrollierend“ hören wir, wenn es um den Klang unserer eigenen Stimme geht? Wir haben eine „Hörkomfortzone“ dessen, was wohlklingend oder angemessen scheint. Diese verlassen wir nur ungern.

Doch lass uns unsere Ohren neu kennenlernen! Wieviel mehr mag wohl möglich sein, wenn wir sie wirklich lauschen lassen?

🌊 Meeresrauschen in Dir
Zieh dich an einen ruhigen Ort zurück.
Verschließe sanft beide Ohren mit den Fingern.
Atme ruhig durch die Nase ein und aus.
👂 Lausche nach innen:
Hörst Du ein Rauschen, ein Pulsieren, feine Geräusche?
Ist es weit oder eng, hell oder dunkel?
Wie klingt Dein Atem?
Beginne nun zu summen:
sanft wie eine Meeresbrise,
dann voller, tiefer oder höher – ganz wie es für Dich gerade stimmig ist
🎶 Öffne die Ohren und lausche Deinem Klang genüsslich nach.

🌊 Zwischen innen und außen
Verschließe die Ohren erneut sanft mit den Fingern.
Summe oder töne in angenehmer Tonlage. Sprich einige Worte zu dir, etwa:
„Ich höre mir beim Sprechen gerne zu.“

Öffne und schließe nun die Ohren in schnellem Wechsel, während du weiter tönst oder sprichst.
Damit ist jede gewohnte Hörkontrolle lahmgelegt!
Dann töne weiter und öffne die Ohren ganz – ohne sofort den Klang zu verändern.
Lass ihn frei, wie er sich ereignet hat, als die Ohren irritiert waren durch das schnelle Öffnen und Schließen.
🎶 Genieße den neuen Klang!

🌊 Der Stille lauschen
Spüre nach:
🎶 Fühlt sich Deine Stimme freier an? Leichter?
🎶 Wie hat der Klang sich verändert?
🎶 Kann der ruhig lauschende innere Zustand bleiben?

Abschluss:
Lausche der Stille – innen und außen.
Nimm wahr, wie Geräusche kommen und gehen.
Vielleicht hörst du ein feines inneres Zirpen.
Genieße was kommt, alles darf sein!

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