
Lebenssinn als eine Sinneswahrnehmung?
Meist verbinden wir mit diesem Wort die Frage nach dem Sinn des Lebens und beantworten sie philosophisch – eine Frage nach der tieferen Bedeutung des Lebens, eine Kernfrage unserer Existenz. Oftmals gewinnen wir Erkenntnisse über die Sinnfrage, wenn etwas in Schieflage gerät, wenn etwas auch körperlich nicht stimmt.
Mit unserem „Lebenssinn“ als Wahrnehmungssinn können wir erfahren, was in unserem Körper los ist. Er hilft uns, auf unseren Körper zu hören.
- Schließe sanft Deine Augen. Spüre Dich in die Innenwelt Deines Körpers.
- Ist alles in Ordnung?
- Gibt es irgendwo ein Ungleichgewicht?
- Gibt es Stellen, die kaum spürbar sind?
- Wie ist Dein Lebensgefühl gerade verteilt
- Ist irgendwo Lebendigkeit oder ist da Erschöpfung?
- Wo spürst Du das und wie?
- Wie bist Du, wie ist Dein Instrument gerade gestimmt?
Dein Körper gibt Dir Rückmeldung – lausche mit Deinem „Lebenssinn“, denn manchmal ist diese Stimme ganz leise, kaum wahrnehmbar. Die bewusste, nicht wertende Wahrnehmung bringt Veränderung in Richtung Entspannung und Energiezunahme.
In diesem Zustand feiner Innenwahrnehmung, lege eine Hand auf Deinen Bauch und nimm Deine sanfte Atembewegung wahr. Summe wohlig in einer angenehmen Tonlage.
Dein Lebenssinn darf sich melden: Wie geht es mir wirklich – jetzt?